Feldenkrais und…

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… Sport

Ergänzt sich gut und widerspricht sich nicht. Die Feldenkrais-Methode ist selbst kein Sport. Wir lernen einen besseren Zugang und optimierten Umgang mit uns selbst, unserem Körper. Davon profitiert jeder andere Bereich des Lebens. Unser Sport wird davon genauso profitieren, wie unsere Belastbarkeit am Arbeitsplatz und unsere Haltung im Leben. Grundsätzlich ist Sport gut, und meistens besser als kein Sport. Ausnahme: Schmerz! Schmerz ist ein Alarmsignal, das uns von der jeweiligen Bewegung abhalten soll. Hören Sie auf Ihren Körper! Wenn Sie das nicht tun, wird er eine Schonhaltung suchen, eine Ausweichbewegung entwickeln, die auf die Dauer den ganzen Organismus belasten kann. Die Feldenkrais-Methode kann Ihnen helfen, Ihre Bewegungsfreiheit wieder zu finden, wieder Spaß an Bewegung zu haben, sich in Bewegung wohl zu fühlen.

…Beruf

Der Mensch ist für Bewegung gemacht (auch wenn der eine oder andere von Ihnen jetzt denkt: „Ich nicht“). Der menschliche Körperbau mit dem relativ hohen Schwerpunkt zeigt das sehr deutlich (labiles Gleichgewicht). Im Gegensatz dazu eine Pyramidenform: Schwerpunkt liegt unten (stabiles Gleichgewicht), d.h. nicht für Bewegung gemacht. Beruf heißt oft, dass wir einer einseitigen Belastung ausgesetzt sind. Wir stehen oder sitzen stundenlang, die Arme, Schultern, Hände immer in Anspannung. Atem gehalten in Konzentration. Eine bestimmte Kopfhaltung, angespannter Nacken, Augen Richtung Bildschirm usw. Mit der Feldenkrais-Methode schaffen Sie sich einen Ausgleich. Sie können lernen, die Kontrolle über Anspannung und Entspannung zurück zu erobern. Sie lernen die eigene Körperhaltung wieder wahrzunehmen, den Unterschied zwischen Anspannung und Entspannung zu erkennen und diese Zustände in Ihrem Körper willentlich herstellen zu können. Also mehr Kontrolle über die eigene Befindlichkeit. Der Unterricht wirkt sowohl als direkte Erholung, kann Ihre Fähigkeit zur Regeneration stärken, wird sich aber auch auf Ihre grundsätzliche Haltung und Ihr Verhalten am Arbeitsplatz auswirken.
Mental stabiler, körperlich flexibler.

…kein Sport

Wenn Sie in den Feldenkrais-Unterricht kommen, werden sich Ihr Verhältnis zu Ihrem Körper und Ihr körperlicher Zustand selbst verbessern, ohne dass Sie zusätzlich Sport machen müssten. Sie werden beweglicher, man könnte fast sagen lebendiger. Die Übungen arbeiten innerhalb der Grenzen des Möglichen, jedem Individuum angemessen. Es gibt kein äußeres Maß. Der Maßstab sind nur Sie selbst! Wichtig ist die Aufmerksamkeit und Bewusstheit mit der eine Bewegung ausgeführt wird. Und oft ist es so: je kleiner und leichter Sie die angebotenen Bewegungen ausführen, umso größer der Effekt! Wer Anstrengung sucht und seine Kondition verbessern möchte, braucht einen anderen Rahmen als den des Feldenkrais-Unterrichts.

…Selbstbewusstsein

Die Methode heißt: Bewusstheit durch Bewegung. Wir arbeiten mit Aufmerksamkeit und entwickeln eine Art Körperbewusstsein. Stärken unsere Selbstwahrnehmung und begegnen dabei der ursprünglichen Bedeutung des Wortes: Selbst-Bewusstsein. Wir spüren uns selbst, erkennen unsere Grenzen und Fähigkeiten und - ob Sie es glauben oder nicht – das bringt Selbstbewusstsein, in dem Sinne des Wortes, wie wir es im Allgemeinen gebrauchen: Selbstsicherheit.

 
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